Erkältung oder doch eine Grippe

Eine Infektion der oberen Atemwege ist eine Erkältung (grippaler Infekt). Zwischen 2 und 5 Tagen beträgt die Inkubationszeit (Zeit von der Übertragung der Krankheitserreger bis zum Ausbruch der Krankheit).

Unterschied zwischen einer Erkältung und Grippe

Die Beschwerden bei einer Grippe sind in der Regel schwerer. Auch die Ursachen sind andere. Meist wird sie von einem Virus ausgelöst. Der Verlauf beginnt nicht schleichend. Hohes Fieber mit Schüttelfrost, sowie Kopf- und Gliederschmerzen sind für eine Grippe bezeichnend.

Ursachen

Vorwiegend sind es die Adenoviren und die Rhinoviren, welche als Ursache für eine Erkältung genannt werden können.

Ansteckungsmöglichkeiten

Die Übertragung der Krankheitserreger erfolgt meist durch eine Tröpfcheninfektion. Niest oder hustet eine infizierte Person, werden diese über die Atemwege, auf eine sich in der Nähe befindliche Person. Die zweite Variante ist die Schmierinfektion. Die Krankheitserreger werden über die Hände übertragen. Türklinken, Spielzeug, etc. sind mit den Krankheitserregern behaftet und können durch das Berühren übertragen werden. Hygiene, in Form von Hände waschen, ist das beste Mittel, um einer Ansteckung zu entgehen.

Formen der der Erkältung

Es gibt zwei Jahreszeiten, in welchen die Erkältung besonders häufig auftritt. Dabei handelt es sich zum einen um die Erkältung im Winter und die sogenannte Sommergrippe.

Symptome

Eigentlich steht der Begriff Erkältung für diverse Symptome, welche die oberen Atemwege betreffen. Allgemeine Beschwerden äußern sich wie folgt:

Schnupfen
Nase ist verstopfter oder läuft
Niesen
Husten
Halsschmerzen

Nicht ständig aber häufig wird eine Erkältung von leichtem Fieber, Abgeschlagenheit und Kopf- und Gliederschmerzen begleitet.

Diagnostik

Wird bei einem grippalen Infekt, einer Erkältung, ein Arztbesuch notwendig, schießt sich nach der Erhebung der Anamnese die körperliche Untersuchung an. Für den klinischen Befund wird der Arzt sich Nasen- und Rachenschleimhäute ansehen. Diese sind bei einer Erkältung gerötet. Der Blick in den Mund zeigt, ob sich auf den Mandeln weiße Beläge befinden. Ist dies der Fall, kann eine Begleiterscheinung zur Erkältung eine Mandelentzündung, eine Tonsillitis, auftreten. Diese lässt sich gut mit einem Antibiotikum unter Kontrolle bringen.

Therapie

In der Regel ist bei einer Erkältung (grippaler Infekt) keine Therapie notwendig. Diese Symptome geben sich von selbst. In der Regel können 8 – 10 Tage eingerechnet werden, bis die Erkältung wieder abgeklungen ist.

Eigene Behandlungsmöglichkeiten

Um die Beschwerden einer Erkältung zu lindern, stehen Ihnen, unter anderem, folgende Möglichkeiten zur Verfügung. Die Genesung können Sie somit aktiv unterstützten. Die folgenden Beispiele sind dafür prädestiniert.

Halstablette lutschen
Halswickel anwenden
Dampfbad mit Kamille oder Salbei inhalieren
Stimme schonen
Rauchen einstellen
Heißgetränke mit Honig
körperliche Belastung reduzieren

Prophylaxe

Vorab sei festgestellt, dass Sie einer Erkältung mit einer Grippeschutzimpfung nicht vorbeugen können. Dennoch sollten Sie darauf auf keinen Fall verzichten. Jedes Jahr treten auch in Deutschland noch immer Todesfälle durch die echte Grippe auf. Da der Stamm der Erreger in jedem Jahr ein anderer ist, muss die Impfung jedes Jahr erneuert werden.

Neben den bereits erwähnten hygienischen Maßnahmen, sollte Sie Ihren Körper, vor allem in den Zeiten, in welchen die Erkältung Hochkonjunktur hat, expliziert stärken. Bereits Wochen zuvor sollten Sie ihm daher Präparate mit einem hohen Anteil an Vitamin C zuführen.

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